Schützenverein ehrt Mitglieder
Am Freitag den 13. Januar 2012 fand unser traditionelles Anschießen statt. Zuvor wurden jedoch die besten Schützen des vergangenen Jahres und Personen mit besonderer Leistungen für den Verein und langjährige Mitglieder geehrt.
Werner Möller übernahm, assistiert von Viola Fuhr und Wolfgang Roth, die Ehrungen der Schützen des Jahres 2011.
Ausgezeichnet wurden von der Jugendabteilung Laura Pfannmüller (jeweils 1. Platz Kreismeisterschaft Luft- und KK-Sportpistole, 2. Platz Gau- und 6. Platz Hessenmeisterschaft Luftpistole), Darius Scheller (1.Platz Kreis- und 2. Platz Gaumeisterschaft Luftpistole), Lars Boie-Wegener ( 2. Platz Kreismeisterschaft Luftgewehr), sowie Max Lapessen, Marcel Kniß und Fabian Göttinger für ihre besonderen Leistungen.
Bei den Erwachsenen wurden die vorderen Plätze der einzelnen Schützen und Mannschaften bei Vereins-, Kreis-, Gau- und Hessenmeisterschaften geehrt. Besonders zu erwähnen war hierbei Bernd Schmidt, der sich mit seinem Langbogen im Jahr 2011 bei der Deutschen-, Europa- und Weltmeisterschaft der Senioren jeweils den 1. Platz sichern konnte. So nebenbei errang er den Weltrekord für Langbogen in Südafrika.
Bei der Ehrung für langjährige Mitgliedschaft wurde für 10, 15, 20, 25 sowie 40 Jahre jeweils eine Urkunde und die entsprechende Anstecknadel verliehen.
Für ihre vierzigjährige Vereins-zugehörigkeit wurden Robert Ewald, Horst Rosenbaum und Heinz Petri geehrt.
Die Hessische Ehrennadel in (blau)Silber für besondere Verdienste für den Verein bekamen Marie Jeane Bauer, Rudi Bauer, Richard Höring, Angelika Rasbach, Gabriele Kost, Katrin Kuhne, Michael Hartmann, Peter Hörning, Günter Merkens und Werner Möller.
Die Hessische Ehrennadel in (blau)Gold gingen an Rudolf Falck, Margareta Gräf, Thomas Röder und Thomas Wissmer.
Das folgende Anschießen gewann Anke Brüning vor Peter Ochsenhirt.
Hess. Ehrennadel in Gold: v. l. Thomas Röder, Thomas Wissmer, Margareta Gräf, Rudolf Falck, Viola Fuhr vom Ehrungsausschuss.
Anschießen 2012: v. r. Anke Brüning (1. Platz), Martin Belke (Organisator), Peter Ochsenhirt (2. Platz)
Dreikönigsschießen 2012
Am Samstag den 09. Januar starteten wir mit unserem inzwischen weit über die Stadtgrenzen hinaus bekanntem Dreikönigsschiessen, das neue Schützenjahr 2012.
Zu dieser, schon zur Tradition gewordenen Veranstaltung, waren wieder viele befreundete Schützen und auch interessierte Gäste (z.B. die Kerbebursche aus Rendel) angetreten, um ihr Können zu testen. Ab 16,00 Uhr konnten die Besucher bei Kaffee , Kuchen und in von Anfang an toller Stimmung versuchen, in möglichst kurzer Zeit die 10 in ca. 20 Metern Entfernung auf der Schießbahn aufgebauten Kegel zu treffen. Sieger wurde, wer in der kürzesten Zeit die meisten Kegel traf. Das beste Ergebnis bei den Männern erreichte Markus Wendel vom Schützenverein Fauerbach mit, wie auch schon im vergangenen Jahr, allen 10 Kegel in nur 43 Sekunden. Es folgten auf dem 2. Platz Martin Belke und auf dem 3. Platz landete Achim Beckmann vom Schützenverein Butzbach. Bei den, auch diesmal wieder zahlreich angetretenen Damen, konnte sich Lioba Falck vom SV Selzerbrunnen mit ebenfalls 10 Kegel den Damenwanderpokal sichern. Den 2. Platz errang Susanne Beckmann ( SV Butzbach) vor Angelika Winter (BDMP Karben) die mit 9 Kegel den 3. Platz belegte.
Bei der anschließenden Siegerehrung wurden die jeweils besten Drei mit Fresskorb, bzw. kleinen Preisen belohnt. Der schlechteste Schütze des Tages wurde, zur allgemeinen Gaudi, mit einem Glas saurer Gurken bedacht.
Der von einigen Schützendamen zur allgemeinen Stärkung zubereitete Schnitzeltopf fand ebenfalls großen Zuspruch und so wurde wie üblich bis in die späten Abendstunden gefeiert. Ein großes Lob allen Helfern, die zu dem Gelingen dieses Tages beigetragen hatten.
R.F.
Bilder Dreikönigsschießen
Königsfeier 2011
Am 12. November um 19.00 Uhr begann unsere diesjährige Königsfeier im Vereinsheim in der Dortelweiler Straße. Nach einem Sektempfang der ca. 70 Gäste und einer kurzen Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden Heinz Heil startete die Feier mit einem fünfschüssigen Ehrensalut der Schützen unter der Leitung des Ehrenvorsitzenden Hans Hösl.
Nach dem von allen Schützen gelobtem und ausgezeichneten Buffet und einer kurzen Ansprache von Heinz Heil leitete dieser über zur Inthronisation des neuen Schützenkönigs und seiner Ritter.
Neuer Schützenkönig ist Markus Gräf, dem die Königskette von seinem Vorgänger Heinz Petri überreicht wurde. Ihm zur Seite stehen seine Mutter Margareta Gräf als erste Ritterin; Wolfgang Roth als zweiter Ritter und Viola Fuhr als dritte Ritterin.
Bei der Jugend wurde dem neuen Jugend-Schützenkönig Mats Boje-Wegener die Königskette von seiner Vorgängerin, Janina Fuhr überreicht. Erste Ritterin wurde Laura Pfannmüller; zweiter Ritter Leo Lappessen und dritter Ritter Leon Margraf.
Anschließend wurde die von allen erwartete, und von dem Ehrenvorsitzende Hans Hösl wie immer hervorragend im mittelalterlichen Stil ausgearbeitete Proklamation von diesem „höchstselbst“ vorgetragen. Nach diesem feierlichen Highlight, in dessen Genuss wir hoffentlich noch viele Jahre kommen, bedankte sich der neue Schützenkönig bei allen, die tatkräftig zum Gelingen des Festes beigetragen hatten.
Für die musikalische Umrahmung sorgte der, auch von der jährlichen Countryfeier des Vereins allseits bekannte, Musiker und Entertainer Achim Keppler. Mit Tanz und allseits guter Stimmung wurde bis weit nach Mitternacht gefeiert.
Bildunterschrift (v.L.n.R.)
Jugendkönig Mats Boje-Wegener; Margareta Gräf; Wolfgang Roth; Schützenkönig Markus Gräf; Leo Lappessen; Laura Pfannmüller; Viola Fuhr und im Vordergrund Leon Margraf.
|
|
|
|
Königsschießen 2011
Am Samstag, den 22.10.2011 war es wieder soweit. Unsere Mitglieder ermittelten ihren neuen Schützenkönig. Diese, auf eine langjährige Tradition zurückzuführende, jährliche Veranstaltung ist eine der wichtigsten Aktionen dieses seit 1927 bestehenden Karbener Vereins.
Der amtierende Schützenkönig, Heinz Petri, eröffnete am Samstag, pünktlich um 12.00 Uhr, mit einem Schuss auf den von ihm aus Holz angefertigtem und bemaltem Königsadler das offizielle Schießen. Dieser Adler ist auf der fünfzig Meter langen Schiessbahn aufgestellt und hat mit Krone eine Höhe von ca. 1,2 Meter. Das klingt auf den ersten Blick als sehr großes Ziel. Das Schwierige für die Schützen ist, dass zuerst nur bestimmte Teile des Adlers abgeschossen werden dürfen. Da jeder Schützenkönig auch sein entsprechendes Gefolge, also seine drei Ritter, braucht, werden diese folgendermaßen ermittelt.
Das erste Ziel ist der Kopf des Adlers, der an der Halslinie abgeschossen werden muss. Wenn man bedenkt, dass der jeweilige Schütze mit einem vereinseigenen Kleinkalibergewehr und zu Anfang mit jeweils nur zwei Patronen, genau diese Linie durchtrennen muss, kann sich bestimmt ein Jeder vorstellen, dass es einige Zeit dauert, bis mit dem herunterfallen des Kopfes der dritte Ritter ermittelt ist.
In diesem Jahr gelang dies einer Schützendame. Viola Fuhr gelang es allerdings schon kurz nach Beginn des Schießens, den Kopf des Adlers zu ergattern. Damit hatte sie die Würde des 3. Ritters inne. Der vom Schützen aus gesehene linke Flügel bedeutet den zweiten Ritter, den gegen 15.05 Uhr Wolfgang Roth erbeutete. Den rechten Flügel und damit den Titel „ Erster Ritter“ erkämpfte sich, die nach eigenen Angaben ungeübteste Schützin, Margarete Gräf.
Erst dann wurde der neue Schützenkönig ermittelt. Hier galt es, den restlichen Rumpf des Adlers von der Befestigung zu schießen. Da zum Ende hin, wegen der Chancenverteilung, jeder Schütze, der an der Reihe ist, nur noch einen Schuss abgeben durfte, war die Spannung in dieser Phase natürlich am größten. Bis der neue Schützenkönig ermittelt war, dauerte es daher noch einige Zeit.
Den diesjährigen Titel des Schützenkönigs konnte der Sohn unserer ersten Ritterin Markus Gräf für sich beanspruchen.
Das Königsschießen wurde nach alter Tradition mit einer zünftigen Erbsensuppe mit Würstchen und einem vom Verein gestiftetem Fass Bier abgerundet. Die von den Schützenfrauen gestifteten Kuchen dürfen hier natürlich auch nicht ungenannt bleiben.
Die Königsfeier und Inthronisation findet dann am Samstag, den 12. November in großem Rahmen und mit Livemusik im Schützenhaus Karben, in der Dortelweiler Str. 29, statt. Auch hierzu sind wieder alle Mitglieder herzlich eingeladen.
gez. R. Falck
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Bernd Schmidt und seine Titel in 2011
|
|
|
| 3 x Goldmedaille bei den Hessenmeisterschaften in den Disziplinen Feldbogen, 18m Halle und 40m FITA mit jeweils neuem Landesrekord. | Bronzemedaille bei der Deutschen Meisterschaft der Bowhunter. | Goldmedaille bei der Deutschen Meisterschaft Feldbogen Halle. |
|
|
| Goldmedaille bei der Europameisterschaft Halle in Budapest mit neuem, um 29 Ringe verbesserten Weltrekord. | Goldmedaille bei der Weltmeisterschaft Halle in Pretoria (Süd-Afrika) und Verbesserung seines eigenen Weltrekordes von Ungarn um weitere 26 Ringe. Damit hat Bernd den alten Weltrekord, aufgestellt 2009 von dem Argentinier M. Pujadas, in 2011 um insgesamt um 55 Ringe verbessert. |
Und jetzt auch Deutscher Meister
Eine Woche nach der Europameisterschaft in Budapest fand am 26. und 27. März die Deutsche Hallenmeisterschaft 2011 des Deutschen Feldbogen Spotrtverbabd e.V. (DFBV) statt. Geschossen wurde ähnlich wie in Budapest auf Scheiben in 18m Entfernung und 40cm Durchmesser an zwei Tagen jeweils 60 Wertungspfeile. Die über 300 Schützen wurden in 3 Gruppen eingeteilt und jede Gruppe schoss pro Tag einen Durchgang.
Bernd bestätigte seine gute Leistung aus Budapest und holte mit 409 Ringen den Sieg in seiner Klasse. Diesmal kein neuer Rekord, er blieb 10 Ringe unter dem von ihm selbst gehaltenen Deutschen Rekord. Mit 41 Ringen hatte er aber deutlichen Abstand zum Zweitplazierten.
PS: Seine Pfeile sind die unten links
|
|
|
|
Bernd Schmidt neuer Europameister
Die diesjährige European Indoor Archery Chamionship (EIAC) der International Field Archery Association (IFAA) wurde von der Hungarian Archery Association auf dem Messegelände in Budapest ausgerichtet. Vom SV Selzerbrunnen ging Bernd Schmidt mit seinem Langbogen und Holzpfeilen an den Start.
Geschossen wurde an drei Tagen in einer großen Messehalle mit über 60 aufgestellten Scheiben. Pro Tag ein Durchgang mit 60 Pfeilen auf 18m entfernte Scheiben mit Wertungsringen von 1 - 5. Bernd gewann seine Klasse überlegen mit 622 Ringen. Dieses Ergebnis ist bemerkenswert, liegt es doch 29 Ringe über dem bestehenden Weltrekord der IFAA. Auch sein bestes Tagesergebnis von 211 Ringen schlägt alle Rekorde. Da die Durchgänge der ersten beiden Tage auch für die Deutsche Rekordliste gewertet werden, hat Bernd nicht nur eine Goldmedallie gewonnen, sondern in seiner Klasse auch noch neuen Welt-, Europa- und Deutschen Rekord geschossen.
Wie meinte einer der Teilnehmer bei einem anderen Wettbewerb? "Bernd, ich glaube Robin Hood hätte Dich ganz gerne bei seiner Mannschaft dabei gehabt."
|
|
|
|
|
|
4. Ordonnanzpokalschießen in Karben
Am 5. März 2011 fand im Schützenhaus des Schützenvereins Selzerbrunnen in Karben das 4. Ordonnazpokalschießen statt. Geschossen wurde mit historischen Ordonnanzgewehren im Originalzustand bis Baujahr 1963, die nach der Sportordnung des Deutschen Schützenbundes (Regel 1.58 der SpO des DSB) zugelassen sind. Die Ordonnanzgewehre sind in Deutschland von 1871 bis 1963 als Dienstgewehre geführt und anschließend von den halbautomatischen Gewehren abgelöst worden. Da die Möglichkeiten Ordonnanzgewehr zu schießen, von einer kleinen Zahl von Vereinen angeboten werden kann und die vom Deutschen Schützenbund angebotenen Meisterschaften auf maximal 3 Veranstaltungen begrenzt sind, hat der Selzerbrunner Schützenverein eine Plattform geschaffen, um sich sportlich zu betätigen und gegenseitig auszutauschen.
Am Wettbewerb beteiligten sich insgesamt 47 Schützen: Mitglieder des SV Selzerbrunnen sowie Gastschützen von diversen Schützenvereinen aus der Region. Der Ideengeber, Organisator der Veranstaltung war Martin Belke. Die hohe Besucherzahl deutet darauf hin, dass sich der Wettbewerb im Jahresprogramm des Karbener Schützenvereins fest etabliert hat.
Der Sieger des Abends war in der Schützenwertung Frank Holdinghausen mit dem Ergebnis von 98 Punkten. Der zweite Platz ging an Stephan Korth (96 Punkte) und der dritte an Thomas Wißmer (95 Punkte). Als beste Schützin konnte sich Yvonne Belke mit 83 Punkten durchsetzen. In der Seniorenklasse gewann Hans-Jürgen Stapp mit 86 Punkten.
Sieger des Turniers - Frank Holdinghausen
SVS Schützinnen erfolgreich bei der Gau
Der Schützenverein Selzerbrunnen Karben wurde bei der diesjährigen Gaumeisterschaft Luftpistole (Disziplin 2.10. nach Sportordnung des Deutschen Schützenverbands), die am 26. Februar 2011 stattfand, zum ersten Mal von zwei Damenmannschaften vertreten und zwar sehr erfolgreich: die erste Mannschaft um Lioba Falk, Jeanne-Marie Bauer und Gabriele Kost siegte in der Damen-Altersklasse mit dem Gesamtergebnis von 1009 Ringen. Die zweite Mannschaft um Sabine Wißmer, Viola Fuhr und Katrin Kuhne belegte den dritten Platz in der Schützinnen-Klasse (994 Ringe). In der Einzelwertung gewann die deutsche Vizemeisterin, Lioba Falck, mit dem Ergebnis von 361 Ringen.
v.l.: Viola Fuhr, Sabine Wißmer, Katrin Kuhne, Lioba Falck, Gabriele Kost
3-D Turnier mit Thomas Röder und Bernd Schmidt
An dem Santa-Claus Benefizturnier für traditionelle Bogenschützen am 20. 02. 2011 nahmen vom SV Selzerbrunnen die beiden Langbogenschützen Thomas Roeder und Bernd Schmidt teil. Der Veranstalter hatte im Naturpark "Grünes Meer" zwischen Laubach und Schotten einen wunderschönen 3-D Parcours mit 30 Zielen aufgestellt. Dieses zu Gunsten des schwer erkrankten Martin Claus (daher der Name "Santa-Claus") veranstaltete Turnier war von 150 Bogenschützen besucht und es wurde auf sehr hohem Niveau geschossen. Thomas schlug sich bei seiner ersten 3-D Turnierteilnahme wacker und Bernd erreichte den 5. Platz bei den Langbogen.
Training der Bogenabteilung mit Gerd Bültmann
Auch gute Bogenschützen brauchen mal ein Sondertraining. Egal ob Recurvebogen-, Compoundbogen-, Blankbogen- oder auch Langbogen-Schütze, jeder möchte seine Technik verbessern und ein paar Tipps und Tricks für die bevorstehende Saison lernen. Also luden die Bogenschützen den erfahrenen Trainier Gerd Bültmann im Oktober 2010 zum Sondertraining ein. Gerd Bültmann war 15 Jahre Landestrainer in Niedersachsen für Schüler, Jugend, Junioren und auch Erwachsene. Danach war er Bundestrainer beim Behindertensportverband bis 2004. Sein Abschluss war eine Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Athen.
Gerd hatte sich gut auf seine "Schüler" anhand von Schützensteckbriefen vorbereitet und nach dem gemeinsamen Kennenlernen beim Abendessen am Freitag ging es am nächsten Morgen los.
Als erstes wurde das Material geprüft, Pfeile, Bögen und Zubehör. Schon hier gab es viel zu lernen. Leider stellte sich heraus, dass einige Pfeile nicht mehr ganz gerade oder auch so manche Wurfarme verdreht waren. Ein paar der Pfeile bog Gerd einfach wieder gerade, andere konnten nicht mehr gerettet werden, wurden ausgemustert und dienen nun teilweise als Blumenstäbe in Pflanzentöpfen.
Dann ging es ans Schießen "so wie immer". Dabei lies Gerd die einzelnen Schützen filmen und machte sich Notizen, bei dem einen mehr, bei anderen weniger. Danach ging es zur Videoauswertung und nach einer Pause ging es dann an die Korrektur der Schießtechnik. Dann hieß es ausprobieren und üben, üben, üben. Später folgte dann erneut eine Videoaufnahme, die dann am Ende des Tages ausgewertet und mit den Aufnahmen vom Morgen verglichen wurde.
Eine gesellige Runde mit leckeren Steaks und Salat war der Abschluss des ersten Tages.
Am Morgen des zweiten Tages machte sich der erste Muskelkater bemerkbar, denn keiner der Schützen hatte vorher so lange und so viele Pfeile geschossen. Nun hieß es, das am Vortag Gelernte zu verinnerlichen und zu üben. Gerd korrigierte neue oder auch alte Fehler, gab Tipps und aufmunternde Worte, wenn es mal nicht so klappte.
So ging auch der zweite Tag viel zu schnell rum und als Gerd schon längst auf dem Heimweg war, saßen die Schützen noch zusammen und besprachen das Training. Sie waren sich einig, dass sie an diesem Wochenende viel gelernt haben, aber auch noch viel üben müssen.
Bericht von K.K.
Die Bogenschützen Frank, Michaela und Stefanie Kaulich, Katrin Kuhne, Nicole Lay, Bernd Schmidt, Frank Steffan und Steffi Schönheit zusammen mit Gerd Bültmann.
2. Platz beim Griesheimer Hallenturnier Bogen
Der 1.Feldbogen-Sport-Club-Griesheim e.V. lud am Wochenende 29. + 30. 1. alle Bogenschützen zur "Griesheimer Hallenmeisterschaft 2011". Teilnehmen konnten alle, von jedem Verein oder Verband, alt oder jung, Männlein oder Weiblein und alle Bogenklassen. Geschossen wurde nach der Sportordnung des DFBV (Deutscher Feldbogen Sportverband) auf 18m und 40cm Scheiben. Die Scheiben haben Wertungsringe von 1 bis 5 und es werden pro Tag zweimal 6 Passen à 5 Pfeile geschossen, also pro Tag 60 Wertungspfeile. Beide Tage werden zusammen gewertet, maximal erreichbar sind also 600 Ringe bei 120 Pfeilen.
Um eine Vergleichbarkeit der Leistung der individuellen Ergebnisse über die unterschiedlichen Klassen zu erreichen, werden die von jedem Schützen geschossene Ringzahl mit einem Klassen-Faktor multipliziert. Die Berechnung des Faktors für jede einzelne Klasse ist kompliziert und berücksichtigt die in der jeweiligen Klasse die in den letzten 3 Jahren maximal geschossenen Ergebnisse.
Wer also mehr als den Durchschnitt der Deutschen Rekorde der letzten Jahre schoss, konnte also ein Ergebnis von über 600 erreichen.
Bernd vertrat mit seinem Langbogen die Farben des SVS. Er überbot mit 409 Ringen den aktuell bestehenden DFBV Rekord in seiner Klasse um 6 Ringe und war der beste teilnehmende Langbogenschütze. Seine Ringzahl multipliziert mit seinem Klassenfaktor ergaben für ihn 659 Punkte und in der Gesamtwertung den 2. Platz.
Bericht von B.S.
|
|
|
|
















































